La Gomera – die wilde Kanareninsel

Die kanarische Insel La Gomera liegt etwa 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. Wir haben die fast kreisrunde und zweitkleinste Insel der Kanaren zusammen mit Carole, welche seit vielen Jahren in Zürich Fotografin ist, besucht. Unsere Beobachtung haben ergeben, dass die Gomeros lebenslustige Menschen sind, welche eng mit ihrer Heimat mit vulkanischem Ursprung verwurzelt sind. Die Eile, wie sie in Westeuropa sehr häufig vorherrscht, ist hier noch völlig unbekannt. Die Fiestas sind das wichtigste Ereignis im Alltag der Gomeros. Die malerischen Orte und die beeindruckende Natur lassen den Besucher schnell die Hektik der westlichen Zivilisation vergessen. In El Cedro ist der Wanderer schnell von dem Lorbeerwald beeindruckt, der von einem Bach durchflossen wird. Auf La Gomera befinden sich die schönsten Lorbeerwälder der Kanarischen Inseln. Das Dörfchen El Cedro ist von der Verbindungsstrasse nach Hermigua erreichbar. Die Strecke kann auch zu Fuß zurückgelegt werden. Der Nationalpark Garajonay gehört zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von La Gomera.

Wild und äusserst charmant: Die Insel La Gomera

Wild und äusserst charmant: Die Insel La Gomera

Der immergrüne Nebelwald besitzt eine einzigartige Atmosphäre. Der gesamte Park umfasst ein Gebiet von etwa 10 % der Inselfläche. Die schroffe und karge Berglandschaft, die farbigen Sonnenuntergänge und das Funkeln eines klaren Sternenhimmels machen den Reiz dieser Insel aus. Sie bleiben unvergesslich für den Besucher. Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ist das Valle Gran Rey. Von hier aus lassen sich erlebnisreiche Exkursionen in den Bergen machen. Doch auch der Norden mit den Orten Agulo, Hermigua, oder Vallehermoso eignet sich dafür. Zur Wanderausrüstung sollten unbedingt festes Schuhwerk, warme Kleidung und eine Regenjacke gehören. In den Bergen ist das Wetter wechselhaft. Es kann sich je nach Wetterlage stark abkühlen. Bedingt durch die gute Infrastruktur der Insel ist La Gomera auch ein Geheimtipp unter den Mountain-Bikern. Delfine und Wale können von dem Boot aus im Atlantik beobachtet werden. Nach den Richtlinien für die Beobachtung nähern sich die Boote vorsichtig den Walen und Delfinen an. Die Meeresküste von La Gomera ist etwa 100 km lang. Die Mehrzahl der Strände besitzt eine Steilküste. Zumeist bestehen die Strände aus groben Kies mit kleinen Steinen. Doch die Insel entschädigt mit menschenleeren Buchten. Die schönsten Strände empfiehlt Carole im Valle Gran Rey, San Sebastián de la Gomera und östlich von Hermigua zu erforschen.

La Palma – die grünste der Kanaren

La Palma ist die nordwestlichste Insel der Kanaren. Sie ist auch bedingt durch die reiche Vegetation, die grünste Insel der Kanaren. La Palma wird von seinen Bewohnern liebevoll “Isla Bonita” genannt. Es ist das ideale Urlaubsziel für Wanderer und Individualreisende, denn ein nachhaltiger Tourismus und Landschaftsschutz werden hier verwirklicht.
La Palma erwartet den Besucher mit einer einzigartig landschaftlichen Vielfalt. Hier erhebt sich majestätisch das Gebirge der Caldera de Taburiente bis auf etwa 2500 Meter Höhe. Die südlichen Ausläufer der Bergkette gehen in eine Reihe von Vulkanen über. Die Hauptstadt La Palma ist die im Osten befindliche Stadt Santa Cruz. Der antike Stadtkern ist heute liebevoll restauriert. Der Ort ist einen Besuch wert. Neben dem Rathaus, welches das älteste Haus der Insel ist, befindet sich die Casa Sotomayor.

Auch für Wanderungen ein Traum: La Palma, Kanaren

Auch für Wanderungen ein Traum: La Palma, Kanaren

Bei einem romantischen Spaziergang durch die kleinen Straßen entdeckt der Besucher alte Kirchen und historische Gebäude. La Palma bietet Naturliebhabern und Wanderern organisierte Touren im Nationalpark an. Auch der nach Ruhe suchende Urlauber kommt hier nicht zu kurz. Er kann entspannend in den Wellen des Atlantiks ein Bad nehmen. La Palma wird von Flughäfen in der Schweiz angeflogen. Abgesehen von “La Playa Negra” gibt es nur wenige kleine Sandstrände. Das ganzjährig frühlingshafte Wetter wird von den Anreisenden sehr geschätzt. Der Massentourismus ist bis heute ferngeblieben. Außer den Ferienorten Puerto de Naos und Los Cancajos ist La Palma touristisch nur wenig erschlossen geblieben. Die Insel besitzt jedoch eine überaus reiche Natur und Geschichte. Entdecken Sie die wunderschöne Isla Bonita.